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Shalva Nikvashvili
1. Juni 2024 – 25. August 2024
Kuratiert von Janika Jähnisch & Erik Swars

Mit Tza eröffnete der georgische Künstler Shalva Nikvashvili die Räumlichkeiten des Kunstvereins am 01. Juni 2024. Ausgangspunkt von Nikvashvilis Arbeiten sind oft subjektive Erfahrungen von Fremdheit als queere, migrantische Person in konservativen Umgebungen. Er provoziert immer wieder das Groteske und bringt Betrachter*innen durch das Spiel mit dem Unwohlsein an gewisse Grenzen ihrer Erfahrung.

Der untere Kuppelsaal ist als lebensgroßes Diorama konzipiert und wird von Videoarbeiten, einer Serie collagierter Fotografien und Skulpturen begleitet. Die Arbeiten zeigen häufig skurrile Mischwesen, die geschlechtliche Merkmale von Frauen und Männern, teilweise sogar von Tieren besitzen und so stereotypische Bilder von Körpern herausfordern. Obwohl die Charaktere stets mit expliziten Geschlechtsteilen gezeigt werden, sind sie nicht in einem sexualisierten Kontext präsentiert. Damit werden sie von männlichen, heteronormativen Perspektiven sowie von Scham und Tabuisierung befreit und sind somit Ausdruck von Selbstermächtigung und Befreiung.

Grafikdesign: Sophia Krayc

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